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In den Jahren dazwischen wurden immer 1-3-Tages-Fahrten unternommen, wie
1992 zum Bundes-Chorfest
nach Köln oder 1998 zum Leistungssingen nach Detmold.
1998 hieß das Ziel Toskana. Auch diese Fahrt ist unvergesslich.
Am 24. Juni 2000 nahm der Chor am
Zuccalmaglio-Volkslieder-Wettbewerb im Bühnenhaus Wesel teil.
Im Jahre 2001 reiste der Chor nach Dresden und Prag. Auch diese Woche
war für alle Teilnehmer ein Erlebnis.
Auf Einladung der Staatssekretärin im Bundesfinanzministerium
Frau Dr. Barbara Hendricks reiste der Chor am 30.05.2002 für 4
Tage nach Berlin. Wichtiger Chorauftritt war die musikalische
Gestaltung der Messe in der Rosenkranzbasilika.
Im Oktober 2004 erlebten die Sänger eine wunderschöne
Chorreise nach Wien.
Vom 03. bis 07. Oktober 2008 reisten 63 Mitglieder der Harmonie per
Flugzug nach Rom.
Höhepunkt der Reise war sicher das "Angelus-Gebet" mit
Papst Benedikt XVI.
vom 02. – 07. September 2010 führte die 50köpfige Reisegruppe ins schöne Krakau.
nach Polen. Am ersten Tag stand die Besichtigung der schönen Altstadt
und des Wawel-Hügels mit Schlossensemble und dem Dom auf dem Programm.
Der Dom ist die wichtigste nationale Gedenkstätte Polens, dort wurden
die polnischen Könige gekrönt und nach dem Tode beigesetzt. Am zweiten
Tag besuchte die Reisegruppe die Stadt Zakopane, das größte Wintersportzentrum
des Landes die als WM-Austragungsort bekannt ist. Ein besonderer
Höhepunkt am 3. Reisetag war die Besichtigung der Klosteranlage in
Tschenstochau mit dem Gnadenbild der Schwarzen Madonna. Die Harmonisten
bewunderten in der Schatzkammer Kunstwerke von unermesslichem Wert und
waren beeindruckt von der Weitläufigkeit der Klosteranlagen. Unvergessen
wird den Sängern der Harmonie der Chorauftritt direkt vor dem Gnadenbild
der Schwarzen Madonna in der vollbesetzten Gnadenkapelle bleiben. Am 4.
Reisetag stand die Besichtigung des Geburtshauses von Papst Johannes
Paul II in Wadowice auf dem Programm. In dem Geburtshaus ist seit Jahren
ein Museum eingerichtet worden, wo die Jugend und das spätere Wirken als
Kardinal und Papst Karol Wojtylas auf zahlreichen Bildern illustriert wurde.
Danach besichtigte die Reisegruppe das Salzbergwerk Wieliczka. Mit einem
Förderkorb fuhr die Reisegruppe in eine beeindruckende Welt von
unterirdischen Gängen, Stollen und Kapellen ein. Die Bergleute hatten in
einer Fleißarbeit von 70 Jahren eine große unterirdische Kapelle geschaffen.
Auch hier wurde es den Sängern ermöglicht, in herrlicher Akustik in der
Kapelle ein paar Kirchenlieder vorzutragen. Als weiteres Besichtigungsziel
stand am vorletzten Reisetag das ehem. Vernichtungslager von Auschwitz und Birkenau auf dem Programm. In einem über dreistündigem Rundgang wurden
die Reiseteilnehmer mit der unmenschlichen Schreckensherrschaft des
Nazi-Regimes konfrontiert und in viele Baracken geführt. So wurde unter
anderem auch der Hinrichtungsraum von Pater Maximilian Kolbe, der sich
anstelle eines anderen Häftlings hinrichten ließ, besichtigt. Es war für
alle eine ernüchternde, aber ebenso wichtige Erfahrung. Nach einer weiteren
Besichtigung des Judenviertels „Kazimierz“ in Krakau stand am Abend ein
Essen in einem traditionellen jüdischen Restaurant „Ariel“ auf dem Programm.
Den Harmonisten wurde ein wohlschmeckendes dreigängiges Menü serviert. Nach
dem Essen trat das Trio von Jascha Liebermann auf und verwöhnte die Reisegruppe
mit original jüdischer Klezmer-Musik.
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